Mord wäre eine Lösung

Mary

Die Nähmaschine surrt leise. Mary stickt eine Zackenborte in den Saum des Kleides, das sie entworfen hat, dunkelgrüne Borte auf mai-grünem Stoff. Den Ausschnitt des Oberteiles wird sie gelb und rot besticken. Es ist eine Auftragsarbeit, den Stoff und die Farben der Stickerei hatte sie gemeinsam mit der Kundin ausgewählt. Der nächste Monat ist gerettet. Mittwoch ist wieder Hippiemarkt 'Es Canar' in Punta Arabi, eigentlich wollte sie mit ihren Kleidern und Blusen dort hin. Doch Mittwoch ist das Treffen bei Rosário. Sie könnte den Verkauf auf Samstag verschieben und es mal auf dem Markt 'Las Dalias' in San Carlo versuchen. Mittwoch - das Treffen bei Rosário - was soll da schon bei herauskommen. Ihr gefiel es hier, niemand kennt ihren richtigen Namen. Rosário hat zwar Verdacht geschöpft, doch sie schätzt Rosário so ein, dass es ihr egal ist, sonst hätte sie schon längst reagiert. In der Nacht kann sie nicht einschlafen, denkt über das Gespräch bei Rosário nach und über Bill, der mit ihr damals den Bankraub in Manchester geplant hatte. Sie waren ein gutes Team, hatten alles sorgfältig durchdacht; sich neue Ausweise besorgt; sie hieß jetzt Mary White. Es war eine kleine Bank, der Überfall verlief reibungslos. Das Geld, 500.000 Pfund, wurde in den Rucksack gesteckt, den Bill sich umschnallte. Mary hatte in ihren Rucksack nur ein paar persönliche Sachen eingepackt. In einem Hinterhof entsorgten sie ihre Mäntel und Perücken, anschließend gingen sie zu Fuß zum Bahnhof. Bill hatte geplant, mit der Bahn nach Plymouth zu fahren, dort wollten sie für eine Weile untertauchen. Im Bahnhofsgebäude ging Bill zur Toilette - er kam nicht zurück. Nach einer halben Stunde wurde Mary bewusst, dass Bill sie nur benutzt hatte. Sie fröstelte, sah sich um. Sie musste so schnell wie möglich verschwinden. Da stand sie nun, wusste nicht wohin. Die gemeinsame Wohnung war gekündigt. In ihrem Portemonaye befanden sich gerade mal 520 Pfund, das letzte Geld, das sie von ihrem Girokonto abgehoben hatte. Sie sah auf die Anzeigentafel. In zehn Minuten fuhr ein Zug nach London. Schnell besorgte sie sich eine Fahrkarte und kaufte am Kiosk ein Sandwich und eine Cola. Im Zug setzte sie sich in ein leeres Abteil. Das Sandwich schmeckte pappig, nach ein paar Bissen legte sie es zur Seite. Der obere Verschluss vom Rucksack war offen, die Kordel hatte sich gelöst. Sie zog den Rucksack an sich heran, wollte die Kordel ordentlich verschnüren, sah ihren Seidenschal der oben auf lag, nahm ihn heraus, um ihn sich umzubinden. Ein Bündel Pfund-Noten fiel auf den Sitz, sie starrte auf das Bündel, deckte es hastig mit dem Schal zu. Der Rucksack, deshalb war er offen. Bill musste ihr das Bündel hinein gesteckt haben und konnte wohl den Rucksack nicht mehr unbemerkt verschließen. Vorsichtig nahm sie die Kosmetiktasche heraus, tastete weiter und entdeckte noch ein paar Bündel Banknoten. Sie stopfte den Schal wieder in den Rucksack und suchte die Toilette auf. Dort zählte sie das Geld. 10.000 Pfund! Mit zittrigen Händen verteilte sie ein paar Scheine in den BH, in die Stiefel, in die Kosmetiktasche. Ein paar Scheine steckte sie in ihrem Geldbeutel. Von London war sie nach Hamburg geflogen, weil in dem Flugzeug noch Plätze frei waren. Auf dem Flughafen in Hamburg wechselte sie 1.000 Pfund in Euro. Auf der Empfangsbestätigung hätte sie beinahe vor lauter Nervosität ihren alten Namen geschrieben. Sie überlegte, wo sie hinfliegen sollte. Der nächste Check-In war für den Flug nach Ibiza. Ihr fiel Nostradamus ein 'Ibiza wird die letzte Zuflucht auf der Erde sein.' Die letzte Zuflucht … jedenfalls für sie. Wie hypnotisiert, trat sie an den Schalter, von weit her hörte sie ihre Stimme, wie aus einem Nebel heraus: "Bitte ein Ticket nach Ibiza." Der Nebel lichtete sich erst, als sie auf Ibiza aus dem Flugzeug stieg.

Das erste Treffen bei Rosário

Am nächsten Morgen steht Rosário früh auf. Laura steht schon in der Küche und bereitet das Frühstück vor. Sie nehmen die Mahlzeiten immer gemeinsam ein. Laura kocht gern und Rosário putzt die beiden Wohnungen. Nach dem Frühstück wischt sie den Tisch sauber, holt einen Stuhl aus dem Schlafzimmer, stellt ihn an den Tisch. "Laura, bitte koch' Tee. So viel, dass er die große Kanne füllt. Nimm Pfefferminze, Salbei und füge etwas Baldrian dazu, um zehn Uhr kommt Besuch"“ Laura sieht zum Tisch. "Fünf Stühle? Wer kommt denn heute?" Rosário atmet tief durch, setzt sich hin. "Unsere Nachbarinnen, ich habe sie eingeladen, wir müssen Einiges besprechen." "Was denn? Was muss besprochen werden? Warum Baldrian?" "Nachher, du erfährst schon noch Alles." "Warum sagst du es mir nicht jetzt? Rosário, was ist los?" Rosário senkt den Kopf, reibt mit beiden Händen Wangen und Kinn, schließt für einen Moment die Augen. Der Anblick lässt in Laura Panik aufkommen. Rosário, die sonst so stark ist, die bisher für sie jedes Problem gelöst hat. Laura kniet sich vor sie hin, umklammert ihre Beine. Rosário zieht Laura an sich, umarmt sie, wiegt sie. "Keine Sorge Laura, wir schaffen das schon. Koch' jetzt bitte den Tee und denk an den Baldrian." Mary erscheint als Erste. In ihrem orangefarbenen Kleid und der langen bunten Häkelweste strahlt sie Fröhlichkeit aus, die nicht zu den ernst wirkenden Augen passen will. Ihre blonden Haare reichen fast bis zur Taille. Sie setzt sich auf den angebotenen Stuhl, dreht nervös an den Haarspitzen. Ein paar Minuten später kommt Isabella, läuft im Zimmer auf und ab. Die Unterhaltung verläuft schleppend und oberflächlich.

Mary erscheint als Erste. In ihrem orangefarbenen Kleid und der langen bunten Häkelweste strahlt sie Fröhlichkeit aus, die nicht zu den ernst wirkenden Augen passen will. Ihre blonden Haare reichen fast bis zur Taille. Sie setzt sich auf den angebotenen Stuhl, dreht nervös an den Haarspitzen. Ein paar Minuten später kommt Isabella, läuft im Zimmer auf und ab. Die Unterhaltung verläuft schleppend und oberflächlich. Es ist bereits 10.30 Uhr und Sylvia ist noch nicht da. Rosário steht auf, will nachsehen, warum sie nicht kommt. Sie klopft an die Wohnungstür von Sylvia. "Sylvia, komm, wir warten auf dich!" Die kleine Scheibengardine wird etwas zur Seite geschoben, das Gesicht von Sylvia ist zur Hälfte zu sehen. "Ich komm' nicht, was gehen mich eure Probleme an, hau ab!" Sie schiebt die Gardine wieder zu. "Sylvia, das Problem geht auch dich was an, wir können es nur gemeinsam lösen." Nichts rührt sich. Rosário wird lauter: "Sylvia, du machst sofort die Tür auf, sonst trete ich sie ein! Se acabò!" Das hilft, es klickt und schnarrt ein paar Mal, bis Sylvia die drei Türschlösser entriegelt hat. Obwohl Sylvia schon 66 Jahre alt ist, sieht sie eher wie eine Fünfzigjährige aus. Die ungepflegte Erscheinung kann die natürliche Schönheit nicht verdecken - zerzauste graue Haare, ausgebeulte Jogginghose, Pulli mit Fett- und Rotweinflecken. Auffällig sind die hohen Wangenknochen und die grünen Augen, die durch das Sonnenlicht jetzt Türkis strahlen. Die äußeren Winkel der Augenlider verlaufen schräg hoch zu den Brauen, wie bei Katzen, auch ihre Bewegungen sind katzenhaft geschmeidig. Jetzt steht sie vor der Tür, lauernd und sprungbereit. Rosário schaut in die Runde, als ob sie sich vergewissern will, dass nun wirklich alle da sind oder feststellen will, ob sie die nötige Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das Letztere erübrigt sich, natürlich sind die Frauen neugierig darauf, zu erfahren, was Javier geschrieben hat und was das für sie für Folgen haben könnte.

Sie zieht den Brief von Javier aus der Jackentasche, legt ihn vor sich auf den Tisch. "Bevor ich den Brief vorlese, erzähle ich euch die Vorgeschichte. Vor sechs Jahren hatte ich Javier durch Zufall kennengelernt. Auf der Suche nach Kräutern geriet ich auf den Hof dieser Finca, ich sah, wie Javier gerade versuchte, eine Aloe vera auszureißen, die krank aussah und sprach ihn an. Er war erstaunt über meine Kräuterkenntnisse und sagte, dass er Hilfe brauchen könnte. Er bräuchte Jemanden, der das Grundstück in Ordnung hält, und sich um die Mieter kümmert, die ein- oder ausziehen. Ich fragte, was er bezahlen würde. Er bot mir kostenloses Wohnen auf der Finca an, solange ich dort leben wollte. Zu dem Zeitpunkt wohnte ich noch bei meinem Vater und das Angebot nahm ich gern an. Dummerweise hatte ich mir das nicht schriftlich geben lassen, weil ich ihm vertraut hatte. Sein Vorteil, er hätte mehr Zeit, sich um seine Immobilien-Geschäfte zu kümmern.

Im Laufe der Jahre erfuhr ich mehr über Javier, als ihm jetzt lieb sein könnte." Sie nimmt den Briefumschlag und zieht den Brief heraus. "Also, ich habe sein Versprechen, hier, solange ich will, wohnen zu bleiben! Und nun sein Brief: Hallo Rosário, ich will zurück nach Spanien, um neue Ideen zu verwirklichen. Auf dem Grundstück der alten Finca will ich einen modernen Wohnpark errichten. Die alten Gebäude werden abgerissen, der Turm und das Wasserbecken werden saniert. Die laufenden Mietverträge musst du daher zum 30. Juni kündigen. Auch du solltest dir so schnell wie möglich eine andere Wohnung suchen. Die Miete in der neuen Wohnanlage wirst du dir nicht leisten können. Am 20. Juni komme ich nach Eivissa. Sorge bitte dafür, dass eine der Wohnungen bis dahin frei für mich ist. Hoffentlich erkennst du mich noch wieder, inzwischen bin ich ja einige Jahre älter und habe mir die Haare auf dem Kopf abrasiert.
Bis bald und freundliche Grüße

Sonnenstrahlen zaubern Lichteffekte auf den Teegläsern, spiegeln sich in den Scheiben der dunkelbraunen Holz-Vitrine. Durch die offene Tür dringt Vogelgesang, der sich mit dem Miauen der Katzen auf dem Hof zu einer disharmonischen Melodie vermischt. Rosário ist clever genug, den Brief wirken zu lassen und gibt ihn dann Mary, die neben ihr sitzt. Dann holt sie die Flasche mit dem Kräuterlikör Hierbas, fünf Gläser und schenkt ein. Stimmengewirr erfüllt den Raum: "Wo soll ich denn jetzt hin … Dieser Mistkerl … Ausgerechnet jetzt, wo ich mich hier so gut eingerichtet habe … Was können wir denn gegen den schon ausrichten … Ich bring' ihn um!" Laura sitzt zusammengesunken auf dem Stuhl und weint leise vor sich hin. Rosário verteilt die Gläser. "Na, denn Salud! Jetzt wird euch klar sein, warum wir hier zusammensitzen … Mord wäre eine Lösung." Wieder Stimmengewirr: "Mord? du wanderst in den Knast … Verdient hat er es ja … Es muss doch noch eine andere Möglichkeit geben … Dieser Scheißkerl!" Rosário steht auf, gibt mit den Händen Zeichen, dass sie still sein sollen. "Ich ahne, dass Jeder von euch daran gelegen ist, hier wohnen bleiben zu dürfen. Ihr habt eure Gründe, die ich nicht unbedingt wissen will. Javier hat sich wahrscheinlich nicht ohne Grund äußerlich verändert, er hat was zu verbergen, will nicht erkannt werden." Sylvia schüttelt unwirsch den Kopf, erhebt sich vom Stuhl, geht energisch in Richtung Tür. Rosário springt auf, packt Sylvia am Pullover-Ärmel. "Warte mal, was machst du eigentlich mit deinen Computern? Wie gut kannst du damit umgehen? Kannst du über Javier etwas herausfinden, was uns nützen könnte." Sylvia starrt Rosário an. "Hacken wäre kein Problem für …" Sie schlägt sich die Hand vor den Mund. "Oh, Gott, was hab’ ich da nur gesagt." Rosário führt Sylvia zum Tisch zurück. "Du kannst hacken? Darum hockst du Tag und Nacht an deinen PCs." "Ja, ich kann hacken, aber …" Mary sieht erstaunt auf. "Ist ja irre." Sylvia kennt sich wohl gut im Internet aus, eine erstaunliche Frau. Vielleicht sollte sie mal mit ihr reden, vielleicht könnte sie Bill finden, er hat sicherlich Spuren im Internet hinterlassen. Doch kann man ihr vertrauen? "Was ist hacken?", fragt Isabella. Sylvia, der inzwischen alles egal ist, erklärt den Anderen, was 'hacken' bedeutet und, dass sie deshalb hier gelandet ist, weil sie entdeckt hatte, dass ihr die Polizei auf die Schliche gekommen war. Rosário atmet auf, von einer der Frauen kennt sie das Geheimnis, um die anderen Frauen zu bewegen, preiszugeben, warum sie sich hier auf diese elende Finca zurückgezogen haben, outet sie ihr Fehlverhalten. "Ich habe einige Gründe, warum alles so bleiben sollte, wie bisher. Mary, ich habe Javier verschwiegen, dass du hier eingezogen bist. Die Mieteinnahmen habe ich für mich behalten, damit ich Laura unterstützen kann. Wenn Javier das erfährt, wird es mir sehr dreckig gehen." Laura, die bisher zusammengesunken auf ihrem Stuhl hockte, richtet sich auf. "Rosário, das hast du für mich getan?"
Mary zieht die Schultern hoch und die Mundwinkel nach unten. "Wer die Miete letzten Endes bekommt, ist mir egal. Hauptsache ich bekomme keinen Ärger und kann hier wohnen bleiben."
Rosário wagt es: "Du hast also auch Gründe, hier wohnen zu bleiben … nicht wahr, Mary?"
Mary schüttelt den Kopf. "Ich doch nicht, wie kommst du darauf?"
"Warum hast du dann deinen Namen geändert."
"Das ist eine Unterstellung!"
Mit den Worten: "Ich dreh' Javier den Hals um, wenn er hier auftaucht", nimmt Isabella die Flasche Kräuterlikör, füllt ihr Glas.
Rosário horcht auf. "Was ist mit dir?"
"Das geht dich nichts an, ich will nur in Frieden hier leben."
Rosário erkennt, dass sie noch viel Überzeugungsarbeit leisten muss, um die Frauen für sich zu gewinnen.

"Ich kann eure Reaktionen verstehen, wir sollten uns in ein paar Tagen wieder zusammensetzen. Ihr braucht Zeit um den Brief zu verdauen. In drei Tagen - das ist Mittwoch - treffen wir uns wieder um zehn Uhr bei mir. Ich werde 'guisat de peix' für uns vorbereiten. Bis zum 20. Juni müssen wir einen gemeinsamen Plan entwickeln."
Sylvia steht auf. "He, Rosario, gib mir mal ein paar Anhaltspunkte über Javier."
Rosário sieht Sylvia erstaunt an. "Na, also, warum nicht gleich. Ich schreib auf, was ich weiß und bring dir dann den Zettel."
Nachdem die Frauen gegangen sind, setzt sich Rosário zu Laura, die leise vor sich hin weint. "Laura, mein kleines Mädchen, es wird alles gut."
"Gut? Du willst Javier ermorden! Was sagt dein Gewissen dazu?  Aber das hast du sicherlich nur so daher gesagt. Nicht wahr, Rosário, das würdest du nie tun?"
"Laura, ich habe nur erwogen, dass Mord eine Lösung wäre. Denk mal darüber nach, was aus uns wird, wenn wir hier ausziehen müssen, deine und auch meine Wohnung haben wir liebevoll gestaltet, und dann der Platz im Garten für die Kräuter. Eine neue Wohnung können wir uns nicht leisten. Das bisschen, was ich durch die Kräuter verdiene, langt nicht. Und du? Du bist zu krank um arbeiten zu können."
Laura sieht Rosário an. "Ich brauch' keine eigene Wohnung. Wir könnten gemeinsam eine ganz kleine Wohnung mieten. Ja, mein Fuß. Vielleicht kann ich eine Arbeit finden, die ich im Sitzen erledigen kann."
Rosário schüttelt den Kopf. "Eine Arbeit im Sitzen? Laura, die Sucherei haben wir doch schon hinter uns, es ist nichts dabei heraus gekommen."
Lauras Schultern hängen schlaff herunter, sie blickt starr geradeaus. "Es würde dir besser gehen, wenn ich nicht mehr da wäre."
Rosário packt Laura bei den Schultern, schüttelt sie. "Laura! Daran darfst du nicht einmal denken! Ich mag mir ein Leben ohne dich nicht vorstellen, ich werde immer für dich da sein."
Sie umarmt Laura, hält sie solange fest, bis ihr Schluchzen leiser wird. Behutsam küsst sie ihre Stirn und ihre Wangen; spürt, den feinen Druck von Lauras Mund, der sich langsam kreisend auf dem Stoff ihrer Bluse um ihre Brustwarzen bewegt, spürt den warmen Atem, aus Lauras Nase, die abwechselnd die linke und die rechte Brustwarze sanft anstupst und damit Wellen der Erregung in ihrem Körper auslöst. Sie zieht Laura auf den Teppich. Wie in Trance spielen sie ihr Spiel, ziehen sich langsam aus, setzen sich im Schneidersitz gegenüber und sehen sich an. Ihre Augen werden zu Händen, die sich gegenseitig streicheln, bis Beide es nicht mehr aushalten können und auf dem Teppich ineinander versinken.


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